
Liposuktion und Körperkonturierung
Eine Liposuktion ist für Dr. Wiedner nicht einfach ein „Absaugen“ von Fett, sondern eine präzise Form der Körperkonturierung. Entscheidend sind Proportion, Übergänge, Hautqualität, Lymphbahnen und die Frage, wie sich die gesamte Silhouette harmonisch verbessern lässt.
Gerade bei ästhetischer Liposuktion, Lipödem, Konturdefekten oder Fettverteilungsstörungen ist eine sorgfältige Analyse wichtig. Moderne Verfahren wie die wasserstrahlassistierte Liposuktion können gewebeschonend eingesetzt werden. Ergänzend können 3-D-Analyse, Eigenfettkonzepte oder Verfahren zur Verbesserung der Hautqualität sinnvoll sein.
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Bauchdeckenstraffung
Eine Bauchdeckenstraffung kann sinnvoll sein, wenn Haut, Bindegewebe und Bauchwand nach Schwangerschaft, Gewichtsverlust oder altersbedingten Veränderungen ihre Stabilität verloren haben. Häufig geht es dabei nicht nur um überschüssige Haut, sondern auch um Gewebespannung, Narben, Rektusdiastase, Taille, Flanken und die gesamte Körpermitte.
Für Dr. Wiedner ist eine Bauchdeckenstraffung keine isolierte Hautentfernung. Entscheidend ist, wie die Bauchwand stabilisiert, die Silhouette harmonisiert und die Narbe so geplant wird, dass ein langfristig stimmiges Ergebnis entsteht. In vielen Fällen kann eine ergänzende Liposuktion an Flanken, Hüften oder Rücken sinnvoll sein, um die Körperkontur insgesamt auszugleichen.
Oberschenkelstraffung
Eine Oberschenkelstraffung wird im Institut UNIQ sehr sorgfältig und zurückhaltend indiziert. Der Eingriff kann bei funktionellen Beschwerden nach Gewichtsverlust, starker Gewebeerschlaffung oder Konturdefekten nach vorherigen Eingriffen eine sinnvolle Option sein.
Gerade am Oberschenkel müssen Narbenführung, Lymphbahnen, Beweglichkeit, Gewebequalität und langfristige Stabilität besonders genau berücksichtigt werden. Dr. Wiedner betrachtet die Oberschenkelstraffung deshalb nicht als rein ästhetische Maßnahme, sondern als funktionell und anatomisch anspruchsvollen Eingriff, der nur bei passender Indikation empfohlen wird.
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Oberarmstraffung
Eine Oberarmstraffung kann sinnvoll sein, wenn überschüssige Haut und erschlafftes Gewebe an den Oberarmen zu funktionellen oder ästhetischen Beschwerden führen. Häufig tritt dies nach Gewichtsverlust, altersbedingter Bindegewebsschwäche oder ausgeprägter Hauterschlaffung auf.
Wichtig ist dabei eine realistische Einschätzung: Eine Oberarmstraffung kann die Kontur verbessern, ist aber immer mit einer Narbe verbunden. Dr. Wiedner wägt deshalb sorgfältig ab, ob eine operative Straffung, eine Liposuktion, eine Kombination oder gegebenenfalls ein minimalinvasives Verfahren zur Hautqualitätsverbesserung sinnvoller ist.
Oberes Bodylift
Ein oberes Bodylift betrifft vor allem den oberen Rumpfbereich: seitliche Brustregion, oberer Rücken, BH-Linie, Achselregion und die Übergänge zu Brust und Oberarmen. Es kann nach starkem Gewichtsverlust oder ausgeprägter Gewebeerschlaffung sinnvoll sein, wenn Hautüberschüsse und Gewebeabsenkung nicht nur lokal, sondern zirkulär oder großflächig bestehen.
Gerade im oberen Körperbereich ist die Planung besonders anspruchsvoll, weil Narbenführung, Rückenfalte, Brustform, seitliche Kontur und Schulter-Arm-Übergang gemeinsam betrachtet werden müssen. Ziel ist nicht maximale Straffung, sondern eine ruhigere, harmonischere und natürlichere Oberkörpersilhouette.
Unteres Bodylift
Das untere Bodylift gehört zu den umfassendsten körperformenden Eingriffen. Es kann insbesondere nach starkem Gewichtsverlust sinnvoll sein, wenn Bauch, Flanken, Gesäß, Hüften und seitliche Oberschenkel gemeinsam betroffen sind.
Im Unterschied zu einer isolierten Bauchdeckenstraffung betrachtet das untere Bodylift den Körper zirkulär. Dadurch können nicht nur die Bauchregion, sondern auch Gesäßkontur, Flanken, seitliche Oberschenkel und die gesamte untere Körpersilhouette verbessert werden. Voraussetzung ist jedoch immer eine sorgfältige Indikationsstellung, da der Eingriff eine längere Narbe und eine genaue Planung der Gewebespannung erfordert.
Mommy Makeover
Ein Mommy Makeover ist kein standardisiertes Operationspaket. Es beschreibt vielmehr ein individuell geplantes Konzept für Frauen, deren Körper sich nach Schwangerschaft, Geburt oder Stillzeit verändert hat.
Häufig stehen Brust, Bauch, Taille, Gewebequalität und Körpergefühl gemeinsam im Mittelpunkt. Je nach Ausgangssituation können Bruststraffung, Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bauchdeckenstraffung, Liposuktion, Rektusdiastasen-Korrektur oder regenerative Verfahren sinnvoll sein. Dr. Wiedner legt dabei besonderen Wert darauf, nicht möglichst viel zu kombinieren, sondern medizinisch sinnvoll, sicher und langfristig stabil zu planen.
Welche körperformende Behandlung ist die richtige?
Die passende Behandlung lässt sich nicht allein anhand einer einzelnen Körperregion festlegen. Ein Hautüberschuss am Bauch kann mit Flanken, Rücken oder Rektusdiastase zusammenhängen. Eine Oberschenkelstraffung kann funktionelle Beschwerden verbessern, ist aber nicht bei jeder Ausgangssituation sinnvoll. Eine Liposuktion kann Proportionen harmonisieren, ersetzt jedoch keine Straffung bei ausgeprägtem Hautüberschuss.
Entscheidend ist immer die individuelle Analyse:
Wie ist die Gewebequalität?
Wie stabil ist die Haut?
Welche Rolle spielen Lymphbahnen und Narben?
Gab es Voroperationen oder starke Gewichtsveränderungen?
Ist eine Liposuktion ausreichend oder eine Straffung notwendig?
Welche Kombination ist sicher — und welche wäre zu belastend?
Und welches Ergebnis wirkt langfristig natürlich und stimmig?
Eine Beratung bei Dr. Wiedner dient deshalb nicht dazu, ein Verfahren schematisch auszuwählen. Sie dient dazu, den Körper in seiner gesamten Silhouette zu verstehen und eine Strategie zu entwickeln, die zur Patientin, zum Gewebe und zur langfristigen Stabilität passt.