Institut Uniq

Dr. Richter - Dr. Wiedner

Implantatentfernung & Explantation

Gewebeberuhigung, biologische Rekonstruktion und langfristige Balance
Für viele Frauen verändert sich die Beziehung zu ihren Brustimplantaten im Laufe der Jahre.
Manche Patientinnen wünschen sich nach langer Implantattragezeit wieder mehr Natürlichkeit. Andere beschäftigen sich zunehmend mit Fragen rund um Gewebequalität, langfristige Veränderungen oder körperliche Beschwerden.
Wieder andere erleben das Gefühl, dass sich ihre Brust im Laufe der Zeit biologisch verändert hat und sich nicht mehr selbstverständlich oder stimmig anfühlt.

Gerade deshalb hat das Thema Explantation in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen.Für Dr. Wiedner bedeutet eine moderne Implantatentfernung jedoch weit mehr als die reine Entfernung eines Implantats.

Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage:

Wie lässt sich die Brust danach langfristig biologisch, funktionell und ästhetisch stabilisieren?

Wenn Implantate nicht mehr zur eigenen Situation passen

Die moderne Brustimplantatchirurgie hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt.
Gleichzeitig beschäftigen sich heute viele Frauen bewusster mit:

  • Implantatsicherheit
  • Gewebequalität
  • biologischen Veränderungen
  • und langfristiger Belastbarkeit des eigenen Körpers.

Manche Patientinnen kommen mit konkreten Beschwerden.
Andere berichten weniger über Schmerzen als vielmehr über das Gefühl, dass die Brust sich über die Jahre verändert hat oder nicht mehr natürlich anfühlt.
Viele wünschen sich nach Schwangerschaften, Gewichtsveränderungen oder langen Implantattragezeiten grundsätzlich wieder eine ruhigere und biologischere Lösung.
Gerade deshalb versteht Dr. Wiedner Explantation nicht als Trend oder ideologische Entscheidung.
Für sie steht immer die individuelle Situation der Patientin im Mittelpunkt.

Breast Implant Illness – ein sensibles und komplexes Thema

Der Begriff Breast Implant Illness beschreibt ein sehr heterogenes Beschwerdebild, das von Patientinnen im Zusammenhang mit Brustimplantaten berichtet wird.
Hierzu zählen unter anderem:

  • chronische Erschöpfung
  • Muskel- und Gelenkbeschwerden
  • Konzentrationsprobleme
  • oder ein allgemeines Krankheitsgefühl.

Wissenschaftlich ist dieses Thema komplex und differenziert zu betrachten.
Nicht alle Zusammenhänge sind eindeutig geklärt.
Gleichzeitig ist Dr. Wiedner wichtig, die Beschwerden betroffener Patientinnen ernst zu nehmen.
Sie verfolgt hierbei bewusst einen ruhigen und wissenschaftlich reflektierten Ansatz – ohne Ideologien, aber mit ehrlicher individueller Beratung.
Denn nicht jede Patientin benötigt dieselbe Lösung.
Und nicht jede Situation lässt sich pauschal beurteilen.

Explantation bedeutet weit mehr als Implantate zu entfernen

Die eigentliche Herausforderung einer Explantation liegt häufig nicht im Entfernen des Implantats selbst.
Entscheidend ist vielmehr die Frage, wie sich die Brust danach langfristig biologisch und ästhetisch stabilisieren lässt.
Implantate verändern über Jahre:

  • Gewebe
  • Hautspannung
  • Brustform
  • Durchblutung
  • und die gesamte innere Architektur der Brust.

Gerade nach:

  • größeren Implantaten
  • langer Tragedauer
  • mehrfachen Voroperationen
  • oder Kapselbildungen

ist das Gewebe häufig:

  • ausgedünnt
  • überdehnt
  • biologisch erschöpft
  • oder funktionell instabil geworden.

Wird ein Implantat einfach entfernt, kann dies zu:

  • leer wirkenden Brüsten
  • Hautüberschuss
  • Konturunregelmäßigkeiten
  • oder Instabilität führen.

Gerade deshalb geht es bei modernen Explantationskonzepten nicht allein um Entfernung.
Es geht um die Wiederherstellung langfristiger Gewebeharmonie.

Die Rolle der Kapsel

Ein wichtiger Bestandteil vieler Explantationen ist die Frage nach der Implantatkapsel.
Der Körper bildet um jedes Implantat eine natürliche Bindegewebsschicht.
Problematisch wird diese Kapsel erst dann, wenn sie:

  • verhärtet
  • Schmerzen verursacht
  • die Brust deformiert
  • oder chronische Spannung erzeugt.

Ob und in welchem Umfang eine Kapsel entfernt werden sollte, hängt immer von der individuellen Situation ab.
Entscheidend sind:

  • Beschwerden
  • Gewebequalität
  • Voroperationen
  • Implantatsituation
  • und die langfristige Stabilität der Brust.

Auch hier verfolgt Dr. Wiedner keinen dogmatischen Ansatz.
Sie entscheidet differenziert und individuell – mit dem Ziel, Gewebe möglichst biologisch sinnvoll zu beruhigen und langfristig stabile Verhältnisse zu schaffen.

Eigengewebe und biologische Rekonstruktion

Gerade nach Implantatentfernungen spielen Eigengewebe und regenerative Verfahren eine besonders wichtige Rolle.
Viele Patientinnen wünschen sich nach der Explantation keine maximalisierte Brustform mehr.
Im Vordergrund steht häufig vielmehr der Wunsch nach:

  • Natürlichkeit
  • Weichheit
  • biologischer Ruhe
  • und einem Körpergefühl, das sich wieder stimmig anfühlt.

Hier können moderne Eigenfett- und regenerative Konzepte sehr wertvoll sein.
Eigenfett dient dabei nicht allein dem Volumenaufbau.
Oft noch wichtiger sind:

  • Verbesserung der Gewebequalität
  • weichere Konturen
  • Harmonisierung belasteter Gewebe
  • bessere Hautqualität
  • und biologische Regeneration.

Gerade bei dünnem oder erschöpftem Gewebe sieht Dr. Wiedner hierin große Vorteile.
Die moderne Explantationschirurgie besteht aus ihrer Sicht deshalb nicht in maximaler Veränderung.
Sie besteht vielmehr darin, biologisch belastete Gewebe wieder in Balance zu bringen.

Regeneration statt Maximierung

Ein zentraler Bestandteil der Philosophie von Dr. Wiedner ist die biologische Stabilisierung des Gewebes.
Dabei geht es nicht um möglichst viel Volumen.
Im Mittelpunkt stehen vielmehr:

  • Gewebequalität
  • Durchblutung
  • Elastizität
  • natürliche Übergänge
  • und langfristige Belastbarkeit.

Regenerative Verfahren wie:

  • Eigenfetttransfer
  • Microfat
  • Nanofat
  • oder biologische Gewebekonzepte

spielen deshalb eine wichtige Rolle innerhalb moderner Explantationsstrategien.
Gerade nach Implantatentfernungen können diese Verfahren helfen, Gewebe langfristig wieder ruhiger, weicher und natürlicher wirken zu lassen.

Wissenschaftliche Perspektive und internationale Expertise

Dr. Wiedner beschäftigt sich wissenschaftlich intensiv mit:

  • Implantatsicherheit
  • regenerativen Konzepten
  • biologischen Rekonstruktionsstrategien
  • Eigengewebe
  • und modernen Hybridverfahren.

Gerade Themen wie:

  • Breast Implant Illness
  • Explantation
  • Eigenfetttransfer
  • und regenerative Brustchirurgie werden heute international intensiv diskutiert.

Sie ist hierzu regelmäßig als Vortragende und Keynote Speaker auf internationalen Fachkongressen eingeladen und engagiert sich aktiv in der internationalen Weiterbildung plastischer Chirurginnen und Chirurgen.
Diese wissenschaftliche Tätigkeit prägt auch ihren klinischen Ansatz:
ruhig, differenziert, reflektiert und langfristig orientiert.

Natürlichkeit und langfristige Balance

Für Dr. Wiedner besteht die anspruchsvollste Form moderner Brustchirurgie nicht in maximaler Veränderung.
Sie besteht vielmehr in der Fähigkeit:

  • biologisch belastete Gewebe zu beruhigen
  • natürliche Proportionen wiederherzustellen
  • und langfristig stabile Lösungen zu schaffen.

Gerade nach Implantatentfernungen geht es deshalb häufig weniger um „mehr“.
Im Mittelpunkt stehen vielmehr:

  • Ruhe
  • Natürlichkeit
  • Gewebequalität
  • langfristige Stabilität
  • und eine Brust, die sich wieder selbstverständlich und harmonisch anfühlt.

Genau darin sieht Dr. Wiedner die eigentliche Qualität moderner Explantationschirurgie.