Institut Uniq

Dr. Richter - Dr. Wiedner

High-SMAS Facelift

Harmonische Verbindung von Facelift und Mittelgesicht
Für Dr. Richter gehört das High-SMAS Facelift zu den elegantesten Weiterentwicklungen moderner Gesichtschirurgie.
Gerade weil dieses Verfahren das Mittelgesicht deutlich stärker in die Reposition einbezieht als viele klassische Facelifttechniken, erlaubt es häufig besonders harmonische Übergänge zwischen Unterlid, Wange, Mittelgesicht und Jawline.
Dabei geht es aus seiner Sicht nicht um mehr Zug oder mehr Aggressivität.

Es geht vielmehr darum, abgesunkene Strukturen wieder in eine natürliche Balance zu bringen und die Verbindung zwischen Mittelgesicht und Untergesicht als funktionelle und ästhetische Einheit zu behandeln.
Genau hierin sieht Dr. Richter eine der besonderen Stärken des High-SMAS-Konzeptes.

Was bedeutet „High-SMAS“?

Das High-SMAS Facelift ist eine Weiterentwicklung klassischer SMAS-Techniken.
Im Gegensatz zu vielen traditionellen Faceliftverfahren, die ihren Schwerpunkt vor allem auf Jawline, Untergesicht und Hals legen, wird beim High-SMAS die Präparation deutlich weiter nach kranial – also in Richtung Mittelgesicht – erweitert.
Dadurch lassen sich:

  • abgesunkene Wangen
  • weich gewordene Mittelgesichtskonturen
  • Übergänge zwischen Unterlid und Wange
  • sowie bestimmte Formen von Malar Bags

häufig deutlich harmonischer beeinflussen.
Für Dr. Richter ist das High-SMAS deshalb weniger ein isoliertes Facelift als vielmehr ein integratives Konzept zwischen klassischer Gesichtschirurgie und Mittelgesichtsanhebung.

Die Bedeutung des Mittelgesichts

Das Mittelgesicht spielt eine zentrale Rolle für die Wahrnehmung von Jugendlichkeit.

Mit zunehmendem Alter verändern sich dort:

  • Volumenverhältnisse
  • ligamentäre Spannung
  • Fettkompartimente
  • sowie die Verbindung zwischen Unterlid und Wange.

Dadurch entstehen:

  • abgesunkene Wangen
  • Verlust der Jochbeinprojektion
  • schwerere Mittelgesichtskonturen
  • Tränenrinnen
  • Malar Bags
  • und weichere Übergänge zwischen Lid und Wange.

Viele klassische Facelifts verbessern zwar Hals und Jawline, beeinflussen das Mittelgesicht jedoch nur begrenzt.

Gerade hierin sieht Dr. Richter eine besondere Stärke des High-SMAS-Konzeptes.

Denn das Mittelgesicht wird nicht isoliert behandelt, sondern als natürlicher Bestandteil des gesamten Faceliftvektors verstanden.

Das Prinzip des High-SMAS Facelifts

Beim High-SMAS Facelift wird die SMAS-Präparation deutlich weiter nach oben erweitert.
Dadurch entsteht häufig:

  • eine stärkere Anhebung der Wange
  • ein harmonischerer Lid-Wangen-Übergang
  • weichere Mittelgesichtskonturen
  • und eine natürlichere vertikale Reposition.

Gerade die vertikale Komponente spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Während viele ältere Techniken eher horizontale Zugrichtungen erzeugten, orientiert sich das High-SMAS-Konzept stärker an den natürlichen anatomischen Vektoren des Mittelgesichts.
Dadurch wirken Ergebnisse häufig ruhiger, weicher und weniger gespannt.
Für Dr. Richter besteht die eigentliche Qualität des Verfahrens darin, dass Untergesicht und Mittelgesicht gleichzeitig harmonisiert werden können – ohne dass diese Regionen künstlich voneinander getrennt erscheinen.

„Das Mittelgesicht gewissermaßen mitnehmen“

Dr. Richter verwendet das High-SMAS-Konzept besonders dann, wenn:

  • ein Facelift notwendig ist
  • und gleichzeitig eine relevante Mittelgesichtserschlaffung vorliegt.

Gerade in diesen Situationen kann das Mittelgesicht gewissermaßen „mitgenommen“ werden.
Das bedeutet:
Die Mittelgesichtsanhebung wird harmonisch in das Facelift integriert, ohne dass zwingend ein separates isoliertes Mittelgesichtslift erforderlich wird.
Dadurch entstehen häufig:

  • natürlichere Gesamtvektoren
  • weichere Übergänge
  • ruhigere Gesichtskonturen
  • und eine deutlich harmonischere Verbindung zwischen Unterlid und Wange.

Gerade diese Integration betrachtet Dr. Richter als einen der elegantesten Aspekte moderner High-SMAS-Techniken.

Besonders geeignete Einsatzbereiche

Das High-SMAS Facelift besitzt aus Sicht von Dr. Richter besondere Vorteile bei:

  • abgesunkenen Wangen
  • stärkerer Mittelgesichtserschlaffung
  • Malar Bags
  • schwerem Mittelgesicht
  • weich gewordenen Wangenkonturen
  • und ausgeprägten Übergängen zwischen Unterlid und Wange.

Gerade die stärkere vertikale Reposition des Mittelgesichts kann hier sehr natürliche und harmonische Ergebnisse ermöglichen.
Dabei geht es jedoch niemals darum, möglichst viel Gewebe anzuheben.
Entscheidend bleibt immer:
Welche Form der Alterung tatsächlich dominiert.

Unterschied zum Deep Plane Facelift

In sozialen Medien werden High-SMAS und Deep Plane häufig nahezu synonym verwendet.

Aus Sicht von Dr. Richter besitzen beide Konzepte jedoch unterschiedliche Schwerpunkte – auch wenn sie anatomisch eng miteinander verwandt sind.

Das Deep Plane Facelift sieht er besonders stark:

  • im Bereich moderater Nasolabialfalten
  • Marionettenfalten
  • Mundwinkel
  • Jawline
  • und der natürlichen Reposition des unteren Gesichtsdrittels.

Das High-SMAS-Konzept besitzt dagegen häufig besondere Vorteile:

  • bei stärkerer Mittelgesichtserschlaffung
  • abgesunkenen Wangen
  • Malar Bags
  • und Übergängen zwischen Unterlid und Wange.

Gerade das Mittelgesicht wird beim High-SMAS häufig deutlicher beeinflusst als bei vielen klassischen Deep-Plane-Techniken.

Für Dr. Richter ist deshalb nicht entscheidend, welcher Begriff verwendet wird.

Entscheidend ist, welche anatomische Situation vorliegt und welches Verfahren dafür die harmonischste Lösung bietet.

Ligamente und Mittelgesicht

Gerade im Mittelgesicht spielen ligamentäre Haltestrukturen eine zentrale Rolle.
Sie bestimmen wesentlich:

  • die Position der Wange
  • die Stabilität des Mittelgesichts
  • den Lid-Wangen-Übergang
  • und die Entstehung bestimmter Falten oder Bags.

Wie bereits bei Deep-Plane-Techniken gilt jedoch auch hier:
Nicht jede Patientin und jeder Patient benötigt dieselbe aggressive ligamentäre Lösung.
Gerade ältere Menschen besitzen häufig bereits deutlich gelockerte Strukturen.
Deshalb ist Erfahrung entscheidend, um:

  • unnötige Traumatisierung zu vermeiden
  • natürliche Stabilität zu erhalten
  • und die richtige Balance zwischen Mobilisation und Schonung zu finden.

Für Dr. Richter liegt hierin einer der wichtigsten Unterschiede zwischen standardisierten Technikkonzepten und wirklich individueller Gesichtschirurgie.

Das Gesicht als ästhetische Einheit

Ein gutes High-SMAS Facelift behandelt aus Sicht von Dr. Richter niemals nur die Wange.
Deshalb analysiert er immer auch:

  • Augenlider
  • Mittelgesicht
  • Brauenposition
  • Halskontur
  • Lippenregion
  •  Hautqualität
  •  Volumenverlust
  • sowie Kieferlinie und Kinn.

Gerade Natürlichkeit entsteht häufig erst durch die Kombination kleiner ergänzender Maßnahmen:

  • Lipofilling
  • regenerative Verfahren
  • Hautverbesserung
  • Mittelgesichtsstabilisierung
  • Lidchirurgie
  • oder Halsbehandlungen.

Nicht maximale Veränderung erzeugt Harmonie.
Harmonie entsteht durch das richtige Zusammenspiel aller Strukturen.

Hautqualität und Regeneration

Ein angehobenes Gesicht wirkt nicht automatisch jung.
Die Hautqualität bleibt entscheidend.
Deshalb kombiniert Dr. Richter moderne Gesichtschirurgie zunehmend mit regenerativen Konzepten wie:

  • Mikrofett
  • Nanofett
  • regenerativen Eigenfettverfahren
  • und biologischer Hautverbesserung.

Diese Verfahren können:

  • die Gewebequalität verbessern
  • Regeneration fördern
  • weichere Übergänge erzeugen
  • und Ergebnisse natürlicher wirken lassen.

Gerade hier ergänzt Frau Dr. Wiedner das gemeinsame Konzept mit besonderem Fokus auf:

  • regenerative Vorbereitung
  • präoperative Hautoptimierung
  • postoperative Nachbehandlung
  • und langfristige Gewebestabilisierung.

Warum Erfahrung wichtiger ist als Trends

Moderne Gesichtschirurgie wird heute häufig über einzelne Operationsbegriffe definiert.
Dr. Richter sieht dies bewusst differenziert.
Nicht die modernste oder aggressivste Technik erzeugt automatisch die besten Ergebnisse.
Entscheidend bleiben:

  • Anatomie
  • Gewebequalität
  • Alterungsprozess
  • natürliche Vektoren
  •  und individuelle Planung.

Erfahrung bedeutet für ihn auch zu wissen:

  • wann eine stärkere Mittelgesichtsreposition sinnvoll ist
  • wann weniger Präparation natürlicher wirkt
  • und wann ergänzende regenerative oder volumengebende Konzepte wichtiger sind als zusätzliche Mobilisation.

Sein persönlicher Ansatz

Dr. Richter versteht moderne Gesichtschirurgie nicht als Wettbewerb maximaler Veränderung.
Sein Ziel ist:

  • natürliche Harmonie
  • Wiederherstellung von Balance
  • weichere Übergänge
  • ruhige Gesichtskonturen
  • und langfristig stabile Ergebnisse.

Gerade das High-SMAS-Konzept schätzt er wegen seiner Fähigkeit, Mittelgesicht und Untergesicht als zusammenhängende Einheit zu behandeln.
Ein gelungenes Ergebnis soll nicht operiert wirken.
Es soll aussehen, als hätte das Gesicht seine Ruhe, seine Struktur und seine natürliche Balance zurückgewonnen.
Genau darin sieht Dr. Richter die eigentliche Kunst moderner Gesichtschirurgie.